Rasen- Grundwissen und Basispflege

Was ist eigentlich Rasen? Eine sehr gute Frage, die sich niemand mehr stellt. Wenn Sie die Antwort kennen, kennen Sie aber auch die Möglichkeiten!

Gartenarbeiten: RasenRasen ist eine homogene Fläche aus einer einzigen Pflanzenart. Dem Gras. Davon gibt es verschiedenen Sorten, deren Samen in Reinform oder als Mischung angeboten werden. Es gibt zum Beispiel Zierrasen, Spiel+Sportrasen, Schattenrasen und so weiter. Je nach geplantem Verwendungszweck entscheidet man sich daher für die richtige Sämerei. Falls der Rasen lediglich eine dekorative Augenweide werden soll, ist der Zierrasen angebracht. Soll eine Bodenfläche auch für Freizeitaktivitäten nutzbar gemacht werden, sind robustere Rasensorten erforderlich. Grundsätzlich ist ein Rasen also eine ästhetische oder/und praktische Angelegenheit, die aus nackter Erde eine einheitliche Fläche macht. Dies verhindert Bodenerosion durch Regen und unkontrollierten Wildwuchs von Unkraut. Hügelige Areale können damit befestigt werden und ein satt grüner Rasen sieht nebenbei hübsch aus. Aber täuschen Sie sich nicht- er braucht ständige Pflege und ist ziemlich arbeitsintensiv!

Basispflege

Gartenarbeiten: GrasGartenarbeiten: Rasen mit Unkraut

Würde man ein Einzelpflänzchen einfach wachsen lassen, ergäbe es einen langen Halm mit wenigen Blättern. Schneidet man es jedoch kontinuierlich ab, fördert es das Breitenwachstum, so daß ein niedriges Büschel mit vielen seitlichen Blättern entsteht. Und die Vielzahl dieser dichten Büschel ist genau das, was man Rasen nennt. Je öfter man also mäht, um so besser! Und wenn wir später ungefähre Zeitansätze zum Mähen nennen, kann dies lediglich ein Durchschittswert zwischen Aufwand, Nutzen und Effekt sein.

Darüber hinaus verhindert ein regelmäßiger Schnitt das Ausbreiten von Unkraut im Rasen. Weil unvermeidliche Flugsamen zu großen Teilen vom Rasenmäher aufgesogen werden haben sie noch nicht mal eine Chance sich im Boden festzusetzen und zu keimen. Andererseits wird bereits existierendes Unkraut daran gehindert jemals eigene Samen zu bilden, da es ständig abgeschnitten wird. Feuchtigkeitsliebendes Moos wird ebenfalls vermieden, da ein kurzer Rasen schnell abtrocknen kann. Läßt man den Rasen zu lang wachsen, werden die weiter unten gelegenen Grasblätter gelb, weil sie kein Licht mehr bekommen. Nach dem Schnitt ist er also fleckig. Letztlich ist ein frisch gemähter Rasen auch immer wieder ein saftiger Augenschmaus und eine Freude für die Nachbarn mit akuter Unkrautphobie.