Sternrußtau an Rosen

Mein Gartenproblem ist jedes Jahr der Sternrußtaubefall an meinen schönen Rosen. Wie kann man dieses Problem lösen?
Außerdem: Wann und wie oft sollte man spritzen und welches Mittel zeigt die besten Erfolge?

Gapt-Gartenberater:
Das beste chemische Mittel haben wir Ihnen bereits per E-Mail mitgeteilt. Aber auch die Produkte anderer Markenhersteller sind gut. Wie, wann und wie oft Sie das jeweilige Produkt anwenden sollen steht auf der Packung oder Packungsbeilage. Das kann sehr unterschiedlich sein.
Dennoch bleiben wir der Meinung, dass Chemie im Garten nichts zu suchen hat, denn es gibt andere, natürliche Mittel. Milch zum Beispiel hilft gegen vielerlei Pilzerkrankungen, darunter auch Sternrußtau. Einfach verdünnt oder unverdünnt in eine Sprühflasche geben, denn damit spritzen ist deutlich sorgenfreier, als mit unbekanntem Zeugs zu hantieren. 

Denn niemand weiß was in der Chemiebrühe ist und niemand kann die chemischen Wechselwirkungen mit anderen, auch natürlichen Substanzen, erforscht haben. Und schon gar nicht auf alle Bodenmikroben und Insektenarten. Man sollte sich also reiflich überlegen, bevor man sich den Boden verseucht. Nach diesem gärtnerischen Appell, zurück zur Milch. Denn die ist sogar auch ein natürlicher Dünger. Speziell die darin enthaltene Molke, mit einem sehr hohen Stickstoffanteil, sowie Kalium, Kalzium und Phosphor.

Gartenfragen: Sternrußtau an Rosen

Um den Rosen erst gar keinen Sternrußtaubefall angedeihen zu lassen, ist es wichtig, dass die Blätter schnell abtrocknen können. Ein unterstützendes Mittel dazu ist ein korrekter Schnitt, der die Rosen einigermaßen luftig hält. Totholz sollte auch immer sofort entfernt werden, denn auch hier setzen sich Keime und Pilze fest (derer der Sternrußtau einer ist).

Zur Vorbeugung sollten die Rosen regelmäßig gedüngt werden. Das schließt zwar keine Rosenkrankheiten aus, macht sie aber deutlich resistenter. Es ist also generell sinnvoller sich damit zu beschäftigen wie man Pflanzenkrankheiten vermeidet, anstatt sie immer wieder bekämpfen zu müssen. Und das auch noch mit überteuerter Chemie mit zweifelhaften Wechselwirkungen.

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