Lochspaten

Geheimtip Lochspaten. Wer sich viel Arbeit und Zeit ersparen möchte, sollte sich mit dem Lochspaten bekannt machen. Keiner hat's so drauf, wie er!

Gartenwerkzeuge: Lochspaten Der Lochspaten ist eine überaus geistreiche Erfindung, um Zaun- oder Pfostenlöcher zu graben. Dennoch ist er so gut wie unbekannt. Seine Anwendung ist jedoch ziemlich einfach und höchst effektiv. Man rammt ihn senkrecht in den Boden, so daß die gerundeten Schaufelhälften mit der Spitze in die Erde dringen. Nun zieht man die beiden Stiele auseinander und klemmt dadurch das dazwischenliegende Material ein. So kann man es einfach, mitsamt dem Lochspaten wieder herausziehen und den Spaten an der Stelle öffnen, wo man den Dreck hin haben will. Das kann ein Erdhaufen sein, falls er nicht stört oder auch ein Eimer oder Bütte, um das Material sauber abtransportieren zu können.

Soll in das Loch später ein Zaun mit Metallpfosten einbetoniert werden, muß eine Standard-Tiefe von 60 Zentimetern erreicht werden! Mit einem Spaten oder anderen Werkzeugen ist eine so präzise Grabarbeit kaum möglich. Denn erstens ist die Blattbreite eines normalen Spatens viel größer, als der Durchmesser des Lochspatens, und zweitens rutscht die Erde immer wieder zurück ins Loch. Der Effekt ist, daß man eine überdimensioniertes Grube buddeln müßte, um für einen Zaunpfosten die Standardtiefe zu erreichen. Es dauert auch sehr viel länger, denn man muß immer wieder das gelockerte Erdreich aus dem Loch holen. Und das funktioniert eben nur mit einer kleinen Maurerkelle oder der Hand.

Gartenwerkzeuge: Lochspaten zu

Mit einem Lochspaten kann es vermieden werden unnütze Bombentrichter zu graben, wenn lediglich ein simples Loch erforderlich ist. Meistens sind solche Löcher dafür vorgesehen, um irgendetwas einzubetonieren. Das können außer den genannten Zaunpfosten auch Fundamente für Klettergerüste, freistehende Rankhilfen, Pergolen und vieles mehr sein. Das überzeugendste Argument für das saubere Ergebnis eines Lochspatens ist deshalb die Materialeinsparung.

In ein Pfostenloch, das mit den falschen Werkzeugen gegraben wurde, paßt leicht das Dreifache an Beton! Und das potenziert sich mit jedem weiteren Loch, das gegraben werden muß. Die Kosten für den verschwendeten Beton sind dabei aber völlig uninteressant. Viel wichtiger ist, daß man ihn erst anmischen und transportieren muß, und das kostet enorm viel Kraft und Zeit !