Zugschere

Tolle Sache, so eine Zugschere- selten so ein durchdachtes Werkzeug erlebt! Warum ein derartiger ein Gartenhelfer so konstruiert ist, hat tiefere Bedeutung.

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Die Zugschere wird im Gatenbau fast ausschließlich für den Baumschnitt eingesetzt. Dazu wird sie auf eine Teleskopstange gesteckt und kann durch einen Seilzug bedient werden. Da dieses Modell sogar eine mehrfache Rollenübersetzung besitzt, bedeutet es auch keinerlei Problem Äste mit bis zu 5 Zentimetern Duchmesser zu kappen. Für den Baumschnitt ist eine Zugschere ein nicht wegzudenkendes Hilfsmittel, denn man will, oder kann manchmal nicht auf den entsprechenden Baum klettern.

Die Funktionsweise ist wie folgt. Nach einem Schnitt öffnet sich die Schere durch eine Feder automatisch von selbst. Der Schneidwinkel läßt sich durch eine einfache Rastereinstellung verändern. Je nach dem, was man von unten für richtig und praktikabel hält, stellt man die Schere in einen anderen Winkel. Von Null bis 90 Grad ist alles möglich. Der kleine Haken an der Oberseite ist lediglich dazu gedacht das Zugseil dort einzuhängen, um die Schere und Zugseil zusammenzuwickeln, wenn sie nicht gebraucht wird.

Das quadratische Bauteil in Bild Nummer zwei ist eine zusätzliche Sicherung, die über den Arretierknopf der Teleskopstange gestülpt wird. Denn sollte der Steckeinsatz einmal nicht richtig arretiert sein oder gar brechen, bleibt die Zugschere an der robusten Fadensicherung hängen. Dies ist eine sehr gesunde Einrichtung, denn ein scharfes Werkzeug, das einem aus 4 Metern Höhe auf den Kopf fällt, bekommt man nur schwer wieder aus dem Hirn.

Das Griffstück am Zugseil verhindert durch sein Eigengewicht, daß sich die leichte Schnur im Geäst verheddert. Ansonsten ist dieses Bauteil zu nichts zu gebrauchen, denn man benutzt es eigentlich nie. Jeder Ast hängt in einer anderen Höhe, so daß man ständig in der Seillänge variieren muß, Das Griffstück ist also nur Zusatzgewicht am Ende der Schnur, womit man aber auch beeinflussen kann, wohin sich das Seil bewegt, wenn man es mal losgelassen hat. Der normale Vorgang ist, daß man sich das Seil nach jedem Schnitt neu um die Hand wickelt. Zumindest bei der Zughand, tut man das am besten mit Handschuh. Denn nicht nur zarte Pfötchen leiden bei übermäßigem Gebrauch unter der einschneidenden Schnur.

 
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