Nadelbaum harzt stark nach einem Schnitt

Kann man das Ausfließen von Harz und Heruntertropfen nach dem Schnitt eines Nadelbaumes verhindern?

Ich möchte gern wissen, ob es normal ist, daß ein Nadelbaum, nachdem man unten viele gesunde Äste weggeschnitten hat, nach dem Schnitt versiegelt werden muß, an den Schnittstellen, um ein Ausbluten bzw. das Auslaufen von Harz zu verhindern?
Kann man das Ausfließen von Harz und Heruntertropfen irgendwie verhindern?
Es läuft monatelang Harz von jeder Schnittstelle herunter und tropft auf die Autos. Und das hört seit Monaten nicht auf. Hat diese Firma etwas beim Beschneiden falsch gemacht? Kann man so etwas durch fachgerechten Schnitt verhindern? Und kann man jetzt noch etwas machen, nach Monaten, damit das Harzen aufhört? Für eine ausführliche Antwort oder einen Hinweis, wo ich darüber etwas finde, wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Gapt-Gartenberater:

Tatsächlich gibt es einige Nadelbäume, die nach einem Schnitt stark harzen. zB. Blaufichten oder die Kiefer, das passiert eben. Generell werden im Gartenbau die Schnittwunden nicht mehr mit Baumwachs verschlossen, doch das dürfte ohnehin unnütz sein, weil es wieder herausgedrückt würde. Mit einer Methode um das Harzen zu stoppen können wir nicht dienen, aber mit einer Idee;
Wenn Sie sagen, daß das Harz auf Autos tropft, wurde der Baum nicht aufgeastet, sondern nur seitlich eingekürzt. Denn bei Schnitten direkt am Stamm würde das Harz dort herunterlaufen und nie ein Fahrzeug treffen können.

Die Lösung könnte also sein, die eingekürzten Äste komplett zu entfernen oder zumindest so weit zurückzuschneiden, daß die Wunde nicht mehr über einem Parkplatz liegt. Beim aufrechten Stamm einer Fichte ginge das wohl problemlos, beim asymmetrischen Wuchs einer Kiefer müßte man wohl zweimal hinschauen. Das Ärgernis wäre damit aber aus der Welt geschafft.